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Modell der gesamten Anlage
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Architektonisches Konzept [ 1 ][ 2 ][ 3 ]
Beim Konversionsprojekt Busgarage wird die unter Denkmalschutz stehende zweischiffige und tonnenüberwölbte Halle als städtischer Negativraum interpretiert, in den etappenweise Funktionsvoluminas eingeschrieben werden, die einem städtebaulichen Bildungsgesetz entsprechend einen gesamtheitlich erfahrbaren Erlebnisraum kreieren, der einerseits dem bestehenden Großraum Rechnung trägt und andererseits durch die Definition kleinerer räumlicher Einheiten spezifische Nutzungsanforderungen erfüllt. Es entsteht dadurch sukzessive ein räumliches Gefüge, das ähnlich dem Urbanen öffentliche, halböffentliche und private Zonen ausbildet. Diesem Ansatz entsprechend ist die Erschließung durch die Zugänglichkeit der einzelnen Bereiche auf mehreren Ebenen sowohl horizontal als auch vertikal geschichtet.
Das Hallennullniveau ist dabei Zugangs-, Distributions- und Werkstättenzone, während der Haupterschließungsring auf 4.50m als abgehängter Walkway durch das bauliche Gefüge mäandriert. Die Funktionen in den Baukörpern sind nach Nutzungstypen gegliedert, die in der vertikalen folgende Grundfunktionen umfassen:
- Studio
- Büro
- Wohnen
Optionale Kopplung zu Mischnutzungstypen ist ebenso möglich wie das Mieten reiner Lagerflächen, die im Annex untergebracht als Kunstdepot konzipert sind. Mögliche gemeinschaftlich nutzbare Flächen wie Cafe, Konferenz- und/oder Aufenthaltsräume werden im sog. Flügel angedacht, einer Kubatur, die auf dem flach eingedeckten Annex aufgebaut als frei sichtbares Element artikuliert ist. Alle Baukörper durchstoßen aus belichtungstechnischen Gründen die Dachhaut des Bestands and bilden somit die zeichenhaften Figuren einer Dachlandschaft.Die einzelnen Baukörper sind so angelegt, dass alle funktionalen Infrastrukturelemente wie WC/Bad, Teeküche oder vertikale Erschließung aussen an die raumbildende Hülle angelagert sind und somit im Sinne maximaler Anpassungsfähigkeit im Inneren der reine Positivraum als Funktionskubatur erhalten bleibt. Sämtliche Installationen und Leitungsführungen erfolgen sichtbar auf der Aussenhaut der Baukörper bzw. frei verlegt im Inneren der Halle zu den einzelnen Anschlussschnittstellen.
Ansicht Vorgartenstraße
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